Westspitzengespräche


In der Reihe „Westspitzengespräche“ diskutieren lokale Expertinnen und Experten in fünf kommunalen Themenbereichen was in Tübingen schon gut läuft und was besser laufen könnte. Vor allem aber sollen Sie als Bürgerin und Bürger zu Wort kommen. Mich interessiert, was Sie sich zukünftig von mir als Oberbürgermeister wünschen, welche Ideen und Anregungen Sie haben. Ich freue mich, wenn Sie kommen und mitreden!
Fünfter Termin: Biodiversität und Ökologie
20. Juli | 20 Uhr
Achtung: nicht 19 Uhr wie sonst, wegen Eröffnung der SchlosshofkonzerteTübingen lebt. Auf unseren Streuobstwiesen, in den Wäldern und Gewässern und auch auf den vielen Grünflächen in der Stadt tummeln sich Käfer, Vögel, Fledermäuse und viele weitere Lebewesen. Das untere Ammertal und der Spitzberg sind wahre Hotspots der Diversität, vor allem für die Insektenfauna. Doch wer genauer hinschaut sieht schnell, dass die Artenvielfalt nicht nur weltweit, sondern auch in Tübingen seit vielen Jahren abnimmt. Berglaubsänger, Kiebitz, und Braunkehlchen, der Deutsche Sandlaufkäfer und die Kleine Fleckenbiene sind bei uns praktisch ausgestorben. Für Rebhuhn, Grauammer und die Nymphenfledermaus, die landesweit vom Aussterben bedroht sind, hat Tübingen eine besondere Verantwortung, da es hier immerhin noch – oder wieder – kleine Populationen gibt.

Die neue Tübinger Artenschutzkonzeption stellt sich dieser Verantwortung mit vielen konkreten Maßnahmen, um bedrohte Arten zu schützen und zu unterstützen. Doch die Veränderung des Klimas, die intensive Landwirtschaft, Flächenversiegelung und Lichtverschmutzung haben große Auswirkungen auf deren Rückgang. Die Stadt und die Bürgerinnen und Bürger müssen hier an den kleinen und den ganz großen Rädern drehen, um unsere Vielfalt zu bewahren. Was ist Ihre Meinung? Wo müssen wir besser werden? Was können wir für die Verbesserung unser Biodiversität und den Erhalt unserer Umwelt tun?
Ort: Westspitze, SAAL EINS, Eisenbahnstraße 1, TübingenAuf dem Podium:
Wird noch bekannt gegeben.
Moderation: Boris Palmer